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Innovative LED Technik – Die LEDLENSER M7 im Test

[Trigami-Review]

Heute möchte ich euch die die neue LEDLENSER M7, eine LED Taschenlampe mit eingebautem, konfigurierbarem Microchip und überzeugender Leuchtkraft vorstellen =).

Unboxing: So sieht SIE aus und das bringt SIE auf die Waage:

Geliefert wurde die M7 zusammen mit der kleinen Led-Taschenlampe P2. Die P2 lässt sich mit anderen „Kleinst-Taschenlampen“ aus dem Bereich LED Technik vergleichen, zeichnet sich aber dadurch aus das sie doch heller leuchtet als vergleichbares aus der Werbemittelindustrie 😉 Extreme 14 Lumen Lichtstrom, Goldkontakten, Turningfokus und bis zu 6,5 Stunden Betrieb mit nur einer einzigen AAA Batterie kannte ich so bisher nicht, allerdings ist die P2 eine Beilage und nicht Hauptbestandteil dieses Tests. Wer sich dennoch für den kleinen aus der High Performance Line interessiert sollte sich folgenden Link anschauen und mit einem Preis von 17,90 EUR UVP rechnen. Geliefert wird dann neben der Taschenlampe und der gelungenen Verpackung noch eine Gürteltasche und eine praktische Handschlaufe

Nun aber zum eigentlichen Produkt: M7

Mit der M7 kauf man eine komfortable Lampe, die in etwa 10-13 cm lang ist und über eine Microcontroller gesteuerte Highend-LED verfügt.

Sie bringt knapp 217 Gramm inklusive Zubehör – Einer Schlaufe und einer praktischen Halterung für den Gürtel – auf meine Küchenwaage, was ich echt bewundernswert finde, den ich hatte auch schon Taschenlampen wo alleine der Akku soviel wog. Apropo Akku: Die M7 kann sowohl mit Akkus als auch mit Alkalinen ( Einweg ) Batterien betrieben werden. Soviel erstmal zum Unboxing.

Der Aufbau der HighEnd Taschenlampe

Die M7 besteht aus ingesamt 5 Einzelteilen die alle eigene Aufgaben erfüllen

Part 1 und Part2 bilden zusammen das Advanced Focus System, kurz AFS, das aus einem Reflektor einer Linse und dem Stufenlosen Fokussierer ( Part 2 ) besteht. Dank dieser Technik ist es möglich zu einem einen homogenen Lichtkreis ( defokussiert ) als auch ein scharf gebündeltes Fernlicht zu erzeugen. Wer hierzu mehr Informationen möchte Sollte unbedingt auf der Website vorbeischauen – Hier gibt es eine echt professionelle Animation des Ganzen.

Part 3 besteht aus dem eigentlichen Gehäuse und der Hochleistungselektronik, die für ein intelligentes Licht sorgt. Was dieses Licht, bzw der Microprozessor alles kann wird später noch erklärt. Hinter dem ganzen verbirgt sich die SLT, die Smart Light Technologie.

Der Battery Cartridge, zu Deutsch Batteriekartusche, findet sich unter Punkt 4 auf dem Bild. In ihm finden 4 AAA Alkalie Batterien oder aber Akkus Platz – Dadurch lässen sich bis zu 7,2 Wh in den Energietank pressen, welche 220 Lumen Lichtleistung und 225 Meter Reichweite mühelos zu Verfügung stellen. Die Kartusche verfügt über vergoldete Kontakte um auch nach langer Nutzung der Lampe noch perfekte Leitfähigkeit zu garantieren. Die Verarbeitung ist gut gemacht und die Batterien lassen sich auch mit kurzer Fingernägeln einfach wechseln.

Fünf zeigt den Tastschalter der über zwei Empfindlichkeiten verfügt – Der An und Aus Funktion ( Tiefes Eindrücken ) und der Funktionswahl ( leichtes Eindrücken ).

Der Microchip – Smart Light Technologie

Unterschiedliche Situationen erfordern unterschiedliche Lichteigenschaften. Über den Eingebauten Druckschalter und einem Microcontroller lassen sich ingesamt 2 Energiemodi, 3 Lichtprogramme und 8 Lichtfunktionen aufrufen:

Je nach Lichtprogramm stehen die Funktionen mehr oder weniger zu Verfügung: Im Professional Mode alle 8, im Easy nur Power,Low Power und Dimmen und im Verteidigungsmodus ( Defense Mode ) die typischen Verteidigungsfunktionen Funktionen.
Die Auswahl der 3 Programme erfolgt durch die Kombination 4x Leicht und 1x Tief durchdrücken. Die Funktionen wählt man immer durch leichtes Drücken. Mehr zum Microchip und der Smart Light Technology findet ihr auf der Website.

Ausserdem verfügt der Microcontroller über ein Batterieüberwachungsystem: Ist die Batterie kurz vor dem Ende warnt die Lampe durch Blinken. Ca. 5 Minuten vor völliger Erschöpfung des Batteriesatzes gibt es alle 10 Sekunden ein Blinksignal. Sehr praktisch, ich hatte auch schon Taschenlampen die einfach ausgingen.

Die Einzelnen Funktionen vorgestellt

1. Morsen, Taktisches Morsen:
Durch die Druck-Tast-Funktion lassen sich Morsecodes abgeben – das kennt man aber auch von anderen Taschenlampen.

2. Boost
Durch da Tasten und halten liefert die M7 von Ledlenser kurzzeitig mehr Licht als im Normalbetrieb – Praktisch wenn man kurzzeitig mehr Licht braucht oder sich an die Dunkelheit erst gewöhnen muss.

3. Power
Hohe Licht Leistung – z.B. für die Suche von Gegenständen im Dunkeln.

4. LowPower
Die LowpowerFunktion spart Energie und ist zum Beispiel für das Laufen im Dunkeln Ideal

5. Dimmen
Mit der Hochleistungs Taschenlampe ( die Übrigens Spritzwassergeschützt ist und somit auch als Outdoor Lampe geeignet ist ) ermöglicht Stufenloses Dimmen zwischen 15% und 100%, je nach Situation halt.

6. Blinken
Das Automatische Blinken ist zum Beispiel für Schnitzeljagden oder Markierungen geeignet – Spiel und Spaß kommen also auch nicht zu kurz

7. S.O.S
Für den Einsatz als Taktischen Gegenstand zum Beispiel beim Rettungsdiesnt,DRK, Polizei und Feuerwehr unentbehrlich. Ich werde die Taschenlampe demnächst auch meinem DRK Ortsverein vorstellen, evtl steigen wir ja von den Übergewichtigen Konkurrenzprodukt ab.

8. Stroboskop ( Defense Strobe)
Lichtblitze wie in der Disco sollen zur Verteidigung helfen – z.B. Praktisch für Sparziergänger und Frauen im Dunkeln.

Die Zwei Energie Modi kurz vorgstellt

Im „Energie-Sparmodus“ ( Energie Saving ) wird Laufzeitoptimiert die Leichtkraft in Lumen Parabelförmig gesenkt. Dies ermöglicht lange Akkulaufzeit. Im „Konstantstrommodus“ ( Constant Current ) wird der Lichstrom konstant geregelt. Dadurch hat man zwar kürze Akkulaufzeiten, aber immer einen konstanten Lichtstrom.

Hier lang gehts zur Demonstration

Fokussierung ( Speedfocus ) und „Fast-Lock“

Die Taschenlampen verfügt über eine Art „Gleit-Schlitten“ mit dem sich stufenlos Fokusieren lässt. Praktisch: Das geht mit einer Hand und Kinderleicht! Wer sich das mal animiert angucken möchte sollte sich folgende Website reinziehen. Möchte man die Fokusierung fixieren dreht man den Kopf der Taschenlampein der gewünschten Position nach links, so wird verutschen verhindert.

Design und Verarbeitung

Die Lampe sieht, wie ich finde, sehr professionell aus und überzeugt durch eine gute Lackierung und dem Metallgehäuse. Metallgehäuse sind in dieser Preiskategorie 99 EURO UVP allerdings Standart. Die Nylon Handschlaufe ist stabil und reist nicht, auch nicht mit ein wenig mehr Gewalt. Leider ist die Gürtelhalterung nach einigen ( geschätzten 30-40 ) Auf- und Absteckversuchen schon etwas locker. Das gleicht sie aber durch die 360 Grad Drehmöglichkeit wieder aus – So kann man die Taschenlampe seitlich am Körper befestigen, muss sie nicht immer festhalten und dennoch hat man genug Licht beim Gehen.

Der Praxis-Test

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Leuchtweite M7 auf einer größeren Karte anzeigen

Leider habe ich keine aussreihend gute Kamera um euch zu zeigen was noch alles möglich ist. ( Dachte meine könnte auch im Dunkeln gute Fotos machen ). Allerdings kann ich euch ja auch beschreiben was die Lampe so drauf hat: Über 230 Meter im Praxistest, laut Beschreibung sind bei vollen Akkus sogar 255 drin, bei einem Baggersee in Wilsum. Ist die Taschenlampe fokussiert sieht man sogar den LED Strahl deutlich in der Luft, ähnlich wie bei einem Flakscheinwerfer.

Hier seht ihr ein paar Vergleichsbilder zwischen der LED Lenser und einer Phillips

Und hier der Vergleich des Fokussierten Lichtes mit dem homogenen Lichtkreis:

Wie bereits gesagt: Meine eigene Kamera ist nicht die beste,wenn ihr einen besseren Eindruck gewinnen möchtet guckt doch auf die Blogs von Weizenspr.eu oder magazeen ( ganz unten )

Mein (persönliches) Fazit

Testergebnis: Sehr gut!! So sehe nicht nur ich das sondern auch meine Testcrew – Bestehend aus meiner Clique – mit der ich schon so einige Produkttests ( GetDigital, Steinofen Pizza von Oetker oder Miracoli ) erlebt habe. Es war besonders toll zu beobachten sie die Taschenlampe über den ganzen Baggersee leuchtet oder eine Art Laserbündel bildet. Wir sind alle der Meinung das die 99 Euro sehr gut angelegt sind. Die Verarbeitung ist super und auch die Leuchtdauer ist ein guter Grund mal ein wenig mehr Geld auszugeben.

Aufgrund des Spitzenergebnisses werde ich die M7 auf einem Dienstabend im Herbst beim DRK Emlichheim vorstellen – 2 Kollegen konnte ich bereits überzeugen und da wir sowieso neue Lampen benötigen. Ob wir uns dann für de M7 oder die taktitische MT7 entscheiden, das steht wohl noch in den Sternen…

Weitere Informationen

Ihr benötigt und wollt mehr Informationen? Dann informiert euch doch auf der Website, im Forum oder via Twitter bzw. Facebook. Und wenn ihr gerne sehen möchtet was die M-Serie noch so alles kann guckt doch in die Gallery. Die Taschenlampe kostet übrigens ~ 100 Euro und ist demnächst im Fachhandel zu kaufen.

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2 Comments

  • Vannesa |

    Herzlichen Dank für diesen interessanten Artikel. Interessanter Blog und tolles Layout. Eine Sache interessiert mich aber: Wo ist der „gefällt mir“ Button Von Facebook? LG

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